Skinimalism

Beeinflusst das gesellschaftliche Leben Beautytrends? Mit Sicherheit! Aktuellstes Beispiel: Skinimalismus. Gaukelten uns viele Schichten Make-up lange Zeit die „perfekte Haut“ vor, so verabschieden sich jetzt immer mehr von uns von diesem unrealistischen Schönheitsideal.

Mehr Selbstliebe verspricht der neue Trend. Dazu dient natürliches, auf ein Minimum reduziertes oder auch gar kein Make- up. Anstelle sie zu überdecken, darf die echte Beschaffenheit der Haut durchscheinen – inklusive Poren und Rötungen. Das neue Selbstbewusstsein kommt nicht zuletzt durch die Folgen der Pandemie zustande. Zum einen fanden jetzt lange keine gesellschaftlichen Ereignisse statt, für die wir ein komplettes Abend-Make-up gebraucht hätten.

Zum anderen wirkt sich das häufige Maskentragen aus:

Reibende Maskenränder und weniger Luft an der Haut begünstigen Maskne, eine Form der Acne mechanica, bei der die Haut auf mechanische Reize mit Irritationen reagiert. Übermäßiges Make-up lässt die bestehenden Beschwerden wie Unreinheiten, Rötungen und Trockenheit noch schlimmer werden. Skinimalismus sorgt da für willkommene Erholung: Verwendet werden nur noch Produkte, die die Zellerneuerung fördern, die Hautbarriere stärken, intensiv mit Feuchtigkeit versorgen und vor freien Radikalen schützen. Bei Hautunreinheiten unter der Maske haben sich Produkte mit antibakteriellem Silber bewährt.

Auf jeden Fall heißt die Devise: Qualität vor Quantität.