Glücksfall im Winter: Hallo, Serotonin

Kein Winterschlaf, dafür Winterblues? Warum wir auf
unsere körpereigene Glücksdroge Serotonin setzen sollten.

Happiness-Vorstufe: Proteine

Serotonin kann der Körper nicht direkt verwerten, wir müssen vielmehr mit seinen Vorstufen arbeiten. Auf eigene Faust würde unser Körper zu Kohlenhydraten und Süßem greifen. Denn für die Verarbeitung von beidem wird Insulin ausgeschüttet und das erhöht den Tryptophanspiegel im Gehirn. Schokolade mit hohem Kakaoanteil befriedigt das Verlangen gleich doppelt, enthalten die Kakaobohnen doch selbst Tryptophan. Das trifft aber auf viele Lebensmittel zu, denn essenzielle Aminosäuren stecken in den Proteinen.

„Auf einen Serotonin Mangel reagieren wir mit Heißhunger.“

Ohnehin dient Eiweiß als Basis für die Hormonproduktion, deshalb nützt uns eine ausgewogene Ernährung langfristig mehr als schnelle Zucker-Highs. Verbinden wir ergänzend unsere tägliche Dosis Sonne mit einem Kältereiz, z. B. Abkühlung in einem eisigen Bach, bringen wir zusätzlich zum Hormonhaushalt auch Kreislauf und Immunsystem in Schwung – gute Laune inklusive.